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RATGEBER - Brottrunk

Brottrunk im Kampf gegen Gefäßkrankheiten

Vor noch etwa zehn Jahren lautete die Lehrmeinung, Gefäßkrankheiten würden nur bei älteren Menschen auftreten. Inzwischen beweist der Alltag, dass viele Menschen, die mit ihren Gefäßen Probleme bekommen, alles andere als alt sind.

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Das gilt sowohl für Erkrankungen der Arterien als auch für Venenerkrankungen. Im arteriellen Bereich ist besonders die Arteriosklerose bekannt, die durch eine Gefäßverengung und Verhärtung durch Ablagerungen entsteht.
Sie gilt als der Risikofaktor für einen Herzinfarkt und als ein ausschlaggebender Risikofaktor für den Schlaganfall. Bei venösen Gefäßleiden treten Krampfadern, Venenentzündungen und Thrombosen auf.

Im Bereich Cholesterin wird nicht zuletzt auch wegen der teilweise gefährlichen Nebenwirkungen von Cholesterinsenkern heftig geforscht.
So scheint es wohl so zu sein, dass das gefährliche am Cholesterin „Giftstoffe“ sind, die möglicherweise die Hauptverursacher der Arteriosklerose sind. Zur Vorbeugung ist es jedenfalls nach wie vor günstig, das Cholesterin zu senken.

Brottrunk verbessert nachweislich die Blutwerte, wie eine Studie von Prof. Dr. Matzkies belegt. Er trägt dazu bei, das Cholesterin abzubauen.
Wie Brottrunk eine Senkung des Cholesterin-Spiegels bewirkt ist jedoch noch nicht hinreichend geklärt – es kann damit zusammenhängen, dass bestimmte Milchsäurebakterien Cholesterin direkt absorbieren können.
Das heißt, aufgenommenes Cholesterin gelangt auf diese Weise erst gar nicht erst in den Organismus.

Eine weitere Vermutung geht dahin, dass Brottrunk grundsätzlich die Arbeit der Leber unterstützt. Auch dadurch könnte eine richtige Steuerung des Cholesterinstoffwechsels ermöglich werden. Denn Cholesterin ist der Ausgangsstoff für die körpereigene Gallensäurebildung. Diese wird durch den Einfluss von Brottrunk stimuliert.
Je mehr Gallensäure aber für die Verdauung produziert wird, desto mehr Cholesterin wird für die Neuproduktion gebraucht. Somit senkt die angeregte Bildung von Gallensäure automatisch den Cholesterinspiegel.

Eventuell ist die Senkung des Cholesterins auf den Abbau der Harnsäuren zurückzuführen. Zumindest hat man in Studien mit Schweinen, die 50 mg Brottrunk pro Tag und Tier bekommen haben, die Harnsäure im 24-Stunden-Urin im Mittel von 150 mg auf 15 mg senken können.

Zu diesem Thema muss in jedem Fall noch mehr geforscht werden – nichtsdestotrotz berichten Menschen, die über längere Zeit regelmäßig Brottrunk zu sich genommen haben, von positiven Wirkungen auf ihren Cholesterin-Haushalt.

Als vorbeugendes Mittel gegen Gefäßerkrankungen in Verbindung mit einer ausgeglichenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise ist Brottrunk – auch wenn der genaue Wirkmechanismus noch unklar ist – in jedem Fall ein empfehlenswertes Mittel zur Vorbeugung vor Gefäßerkrankungen.


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