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RATGEBER - Gesunde Ernährung

2. Achten Sie auf Qualität und traditionelle Lebensmittel!

Der Appetit kann dann am besten funktionieren, wenn ihm "ordentliche" Lebensmittel angeboten werden. Dazu gehören alle Grundnahrungsmittel in traditioneller Zubereitung, also Obst, Gemüse und Salate, Brot, Reis und Nudeln, Fleisch und Wurst, Fisch, Geflügel und Eier, Milch, Milchprodukte und Käse und durchaus auch ein Bier oder ein Glas Wein (sofern keine Suchtgefahr besteht).

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Bei Limonaden und Colagetränken, Chips, Flips und anderen Knabbereien hat es der Appetit dagegen schwer. Denn diese Produkte sind vielfach so hergestellt, dass sie zum Mehr-Essen und Weiter-Trinken animieren. Sie kennen den Effekt: Ist die Chipstüte erst einmal aufgerissen, wird sie meist bis zum letzten Krümel leergefuttert, auch wenn man gar keinen Hunger hatte.

Nach dem Genuss von Limonaden und Colagetränken fällt es dem Körper außerdem schwerer, seine Kalorienzufuhr an den Bedarf anzupassen. Das ist insbesondere für Menschen mit Gewichtsproblemen von Nachteil.
Ein hoher Limo- und Colakonsum kann außerdem die Knochen schädigen und das Risiko für Osteoporose steigern. Deswegen gehören alle diese Produkte nicht zu den empfehlenswerten Grundnahrungsmitteln. Der gelegentliche Verzehr ist jedoch unbedenklich.

Ein zweites Problem für den Appetit sind Fertigprodukte, die Geschmacksverstärker (z.B. Glutamat), Süßstoffe und teilgehärtete Fette enthalten (stehen alle auf der Zutatenliste).
Süßstoffe und Geschmacksverstärker können den Appetit "an der Nase herumführen", so dass man entweder mehr verzehrt als eigentlich notwendig ist (Geschmacksverstärker) oder schnell wieder Hunger bekommt (Süßstoffe). Geschmacksverstärker werden zudem häufig anstelle hochwertiger Zutaten (z.B. Fleisch) eingesetzt.

Bei der Verwendung teilgehärteter Fette entstehen so genannte Trans-Fettsäuren, die gesundheitlich höchst bedenklich sind. Sie verschlechtern den Cholesterin- und Blutfettspiegel und stehen daher im Verdacht, Herz-Kreislauferkrankungen Vorschub zu leisten. Teilgehärtete Fette befinden sich vor allem in Knabberartikeln, Fertigprodukten und fertig gekauftem Gebäck sowie Süßigkeiten.

Aus all diesen Gründen sollten Fertigprodukte, Knabberartikel und Süßwaren eher die Ausnahme als die Regel auf dem Speiseplan sein. Wer Fertigkuchen, Tütensuppen, Mikrowellenmenüs und Lightprodukte nur gelegentlich verspeist, braucht sich natürlich keine Sorgen zu machen.


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