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RATGEBER - Gesunde Ernährung

3. Essen Sie regelmäßig Obst und Gemüse!

Dass Obst und Gemüse gesund sind, weiß jedes Kind. Mittlerweile haben viele Studien dieses alte Volkwissen bestätigt: Wer regelmäßig Obst und Gemüse isst, ist besser vor Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Osteoporose geschützt und bleibt eher schlank.
Für die gute Figur sorgt der geringe Kalorien- und der hohe Ballaststoffgehalt der Pflanzenkost.

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Der Schutz vor Herzinfarkt ist vermutlich auf eine ganze Reihe von Inhaltsstoffen zurückzuführen: Neben den Ballaststoffen kommen insbesondere die B-Vitamine (z.B. Folsäure und Vitamin B6) und die Mineralstoffe Kalium und Magnesium infrage, aber auch die zahlreichen "sekundären Pflanzenstoffe".
Eine Gemüse-, Salat- und Obstreiche Ernährung hilft übrigens auch dabei, einen erhöhten Blutdruck zu normalisieren und das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Letzteres schützt vor allem die Knochen vor Osteoporose.

Wieviel "Grünzeug" soll es sein? Wer eine Faustzahl für die empfehlenswerte Gemüse- und Obstmenge möchte, kann sich an der "5-am-Tag-Regel" orientieren: 5 Portionen Obst und Gemüse täglich gelten derzeit als optimal. Eine Portion ist das, was in eine Hand passt, also z.B. ein Apfel oder eine Apfelsine oder zwei Tomaten oder ein Stück Gurke oder ein Kohlrabi.

Zwei der 5 Portionen können auch in Form von je einem Glas Saft verzehrt werden. So dürfte es nicht schwer fallen, auf 5 Portionen täglich zu kommen.

Und natürlich ist es auch nicht schlimm, wenn man "nur" vier Portionen schafft, wichtig ist der regelmäßige Konsum.

Wichtig, insbesondere für "Salatmuffel": Es muss keine Rohkost sein! Auch hier gilt es, auf den Appetit und die Bekömmlichkeit zu achten. Also: Suchen Sie sich die Obst-, Gemüse- und Salatsorten aus, die Sie mögen und bereiten Sie sie schmackhaft zu.

Wer Rohkost gut verträgt, darf nach Lust und Laune darauf knabbern. Wer empfindlichere Gedärme hat, kann das Gemüse auch dünsten, kochen, im Wok braten, grillen oder zu Aufläufen verarbeiten.

Um die Vitamine und die Mineralstoffe zu schonen, sollten Gemüse und Salat möglichst frisch verarbeitet, nicht lange gewässert und nur so lange wie unbedingt nötig gegart werden.

Tiefkühlgemüse ist eine sehr gute Alternative zu frischer Ware, vor allem im Winter oder wenn es schnell gehen muss. Es darf übrigens ruhig auch ein Stich Butter ans Gemüse und ein guter Schuss Öl an den Salat, wie in Regel Nr. 4 näher erläutert ist.


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