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RATGEBER - Fasten

Vorbereitung auf das Fasten

Ein günstiger Zeitpunkt, um das Fasten zu beginnen, sind zwei freie Arbeitstage. So haben Sie und Ihr Körper ausreichend Ruhe, sich auf die neue Situation einzustellen.
Lesen Sie Literatur zum Thema Fasten und informieren Sie sich auch durch andere Medien.
Ausstehende Aufgaben und Verpflichtungen sollten Sie möglichst schnell zu Ende bringen.
Spätestens am ersten Entlastungstag sollten Sie alle notwendigen Utensilien und Lebensmittel für die ersten sieben Tage besorgt haben.
Essen und trinken Sie bis zum ersten Entlastungstag vollkommen normal.

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Wichtig: Abgeführt wird am Nachmittag des ersten Entlastungstages. Vorsichtig: Die „Antibabypille“ erst drei Stunden nach dem Abführen einnehmen, auf keinen Fall kurz davor oder danach!

Außerdem sollte bereitliegen:

•  Warme Kleidung
•  Wärmflasche
•  Rückfettende Hautpflegemittel.

Einkaufsliste für 2 Entlastungstage

Gemüsetag:
- 300 g frisches Gemüse
- frische Kräuter

oder Kartoffeltag:
- 600 g Kartoffeln
- zwei Tomaten
- frische Kräuter

Reistag:
- 180 g Naturreis
- zwei Tomaten
- ein Apfel

oder Obsttag:
- 1,5 kg frisches Obst

oder Hafertag (für Diabetiker):
- 300 g Haferflocken

Einkaufsliste für 5 Fastentage:

- FKKK-Tee (in der Apotheke mischen lassen: Fenchel, Kümmel, Kardamom, Koriander)
- Klare Gemüsebrühe
- Kräutertee
- 10 – 15 Flaschen Brottrunk
- Mineralwasser
- Zitronen
- Honig
- Klistier oder natürliches Abführmittel

Falls Sie die Gemüsebrühe selbst herstellen möchten, benötigen  Sie täglich:

- 1 Bund Suppengemüse (Petersilie, Karotte, Sellerie, Lauch)
- 2 Stück Petersilienwurzel
- 1 Zwiebel
- 1 Bund gemischte Kräuter

außerdem: Nelken, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, geriebene Muskatnuss, Pfeffer aus der Mühle und etwas Meersalz.

Zubereitung der Gemüsebrühe:

Das Gemüse putzen, waschen und in klei-ne Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und mit der Schnittfläche in eine Pfanne ohne Fett legen und bräunen. 1 1/4 Liter kaltes Wasser mit dem Gemüse in einen Topf geben, aufkochen und bei mäßiger Hitze 10–15 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze (eine Nelke, ein Lorbeerblatt und 2 Wacholderbeeren) dazugeben und mit wenig Meersalz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Das Bund Kräuter verlesen, waschen, zur Suppe geben und diese nochmals 15 Minuten kochen. Die Gemüsebrühe vom Feuer nehmen, durch ein Passiersieb streichen und bereitstellen. Nach Ende der Fastenwoche servieren Sie die Gemüsebrühe mit Gemüseeinlage nach Ihrer Wahl. Gewürze und Kräuter wie z. B. Kümmel, Oregano, Basilikum und Schnittlauch können Sie je nach Belieben verwenden.

TIPP: Verwenden Sie möglichst naturbelassene, zuckerfreie Frucht- und Gemüse- oder Pflanzensäfte.
Eine Unterstützung der Fastenkur mit solchen Säften hat viele positive Effekte, denn sie tragen unter anderem zur Aktivierung des Stoffwechsels und zur „Reinigung“ des Bindegewebes bei, sie entlasten den Kreislauf und stärken die Abwehrkraft. Zugleich regen sie die Selbstheilungskräfte des Organismus an.

Die Heilpflanzensäfte sollten ausschließlich ihre naturgegebenen Wirkstoffe in einer gelösten, für den Organismus leicht aufnehmbaren Form enthalten. Keine Zusätze wie Konservierungsstoffe, keine Trocknung oder Extraktion sollten die natürliche
Beschaffenheit verändern.

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