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RATGEBER - Gelatine bei Gelenkverschleiß

Gelatine – Hilfe bei Gelenkverschleiß

Die Beweise für Wirkung von Gelatine bei Gelenkschmerzen standen bislang noch aus.
Zwar hat schon Hildegard von Bingen im siebten Buch ihrer „Physicas Hildegardis“ geschrieben, dass man bei „stechenden Krankheiten in den Gelenken der Glieder“ ausgekochten Kalbsknorpel essen soll.

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Aber ob dieser Gelatine-Sud wirklich wirkte und vor allem wie, wurde bis heute unterschiedlich beurteilt. Was ist also dran an der Gelatine?

Diese Substanz ist ein reines Protein, das aus kollagenen Rohstoffen wie Schweineschwarte oder Rinderhaut gewonnen wird. Therapeutisch ist daran beachtlich, dass die Aminosäuren im Kollagen der Gelatine mit den Aminosäuren im Kollagen unserer Knorpelzellen identisch ist.

Da man beim Gelenkverschleiß vor allem auch Kollagen verliert, war es schon immer die Idee der Medizin, dem geschädigten Gelenk wieder Kollagen zuzuführen. Dass die Gelatine, die wir essen, tatsächlich in die Gelenke gelangt, wurde schon vor einigen Jahren bewiesen.
Und zwar wird Gelatine im Darm in seine Aminosäuren und Peptide aufgespalten. Diese sind so klein, dass sie durch die Darmwand hindurch ins Blut gelangen und auf diesem Wege in die Körpergelenke gelangen, wo sie gebraucht und eingelagert werden. Das zeigten Versuche der Universität Kiel, die 1999 im American Journal of Nutrition publiziert wurden.

Eine weitere Untersuchung dieser Universität zeigte, dass Gelatine nicht nur die Bausteine für den Wiederaufbau eines menschlichen Knorpels zur Verfügung stellt, sondern dass es auch noch in der Lage ist, seinen eigenen Einbau zu aktivieren und zudem die körpereigene Kollagenbildung durch die Knorpelzellen anzuregen. Diese Versuche wurden im Reagenzglas (in vitro) durchgeführt, die Ergebnisse der Arbeiten sind zur Publikation eingereicht.


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