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RATGEBER - Heilerde

Anwendungsgebiete

Ton-Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Bei der innerlichen Anwendung stehen zwei Behandlungsgebiete im Vordergrund, nämlich erstens die Magen-Darm-Beschwerden, die durch ein Zuviel an Magensäurebildung verursacht werden und zweitens die Durchfallerkrankungen.
Sowohl in der Fachliteratur als auch in der Naturheilkunde wird über die Wirkung von Heilerde bei Magenschleimhautentzündung, Reizdarm, Sodbrennen, saurem Aufstoßen, Blähungen und Völlegefühl berichtet.
Äußerlich angewendet, sind vor allem bei nässenden oder entzündlichen Hautpartien (Ekzemen) Erfolge zu verzeichnen, wie z. B. bei Furunkeln oder Sonnenbrand. 

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Weiterhin sind Umschläge mit Ton-Heilerde schmerzlindernd, weil sie sanft kühlend wirken. Wird die Ton-Heilerde nämlich feucht aufgetragen, erwärmt sich die Flüssigkeit durch die Körperwärme und beginnt zu verdunsten. Dadurch entsteht eine Verdunstungskälte. Diese wirkt kühlend, ohne dass die Gefahr einer Nervenschädigung durch Kälte besteht. Die Kühlung hat einen abschwellenden, entzündungshemmenden und leicht schmerzstillenden Effekt. Dies wirkt wohltuend bei entzündlichen und verschleißbedingten Erkrankungen an Gelenken und an der Wirbelsäule, ebenso wie bei Weichteilrheuma und bei Verstauchungen am Bewegungsapparat. 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Anwendungsweise bei einigen Krankheitsbildern vor.

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