RATGEBER - Säure-Basen-Haushalt
Säuren und Basen - ein GegensatzpaarZuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Begriffe Säure und Basen (Alkali) ein Gegensatzpaar bilden, das aus der Chemie kommt. Flüssigkeiten sind entweder sauer, neutral oder basisch.
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Dies hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Chemiker verstehen darunter einfach, wieviele Wasserstoffionen in einer Flüssigkeit vorliegen.
Im menschlichen Körper entstehen permanent Säuren bei der Umwandlung von Zucker und Fetten zu Energie. Basen entstehen im Energiekreislauf des Menschen nie. Der Körper braucht aber Basen, um die Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden.
Basen kann er über die Nahrung zuführen. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn unser Speiseplan zu 70 Prozent basenbildende Nahrungsmittel und zu 30 Prozent säurebildende Nahrungsmittel enthielte.
Bei unseren Vor- und Urvorfahren war dies auch so. Sie ernährten sich mit viel Kartoffeln und Gemüse, was hervorragende Basenbildner sind.
Auf unserem modernen Speiseplan stehen aber immer mehr säurebildenden Nahrungsmittel wie Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten. Das Verhältnis von säure- und basenbildenden Stoffen hat sich nahezu umgekehrt.








