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RATGEBER - Ästhetisch-plastische Chirurgie

Fettabsaugung (Liposuktion)

Es gibt Körperbereiche, an denen das Fett trotz strenger Diäten und intensivem Training einfach nicht schmelzen will. Bei Frauen liegen diese Problemzonen typischerweise an Oberschenkeln, Po oder Bauch. Sie finden sich aber genauso am Kinn oder an den Armen. Mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) kann das Körperfett an gewünschter Stelle reduziert werden. Die entfernten Fettzellen bilden sich normalerweise nicht wieder nach.

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Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie verfügt heute über verschiedene Liposuktionsverfahren, die sich allesamt als Weiterentwicklung der „trockenen Fettabsaugung“ verstehen. Mit dieser Methode wurde die Fettabsaugung in den 70er Jahren quasi begründet.

Die Fettzellen wurden dabei ohne Vorbehandlung mit dicken Kanülen aus dem Gewebe „gerissen“. Das war für die Patienten eine enorme Belastung und hat oft zu Dellen geführt. Inzwischen ist es jedoch möglich, die Fettzellen gezielt abzusaugen. Dabei werden vorrangig die Tumeszenz- und die Ultraschallmethode angewandt.

Auf diese beiden Verfahren, die auch miteinander kombiniert eingesetzt werden, stützen sich im wesentlichen alle von einzelnen Chirurgen entwickelten Methoden, die zusätzlich zum Beispiel ein spezielles Kanülensystem oder ein besonderes Kanülenführungsmuster anwenden. Doch Vorsicht: Mitunter werden auch Spezialmethoden angepriesen, die noch nicht ausreichend getestet sind. Zudem tummeln sich gerade auf dem Gebiet der Fettabsaugung viele fachfremde Ärzte (Ausbildung).

Um Komplikationen zu vermeiden, ist es deshalb ganz besonders wichtig, sich von der Qualifikation und Erfahrung des Chirurgen zu überzeugen. Verantwortungsvolle Chirurgen saugen in einer Behandlung übrigens nicht mehr als 5 Liter Fett ab.

Eine Patientin vor und nach der Fettsaugung.
Bilder: Dr. Annette Kotzur


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