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RATGEBER - Nikotinsucht

Die Nikotinabhängigkeit in Kürze

Täglich gibt es in Deutschland mehr als 300 Todesopfer unter den Rauchern, die Hälfte von ihnen sterben durch Tumoren. Lebensgefährdende Nebenwirkungen sind auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und chronisch-obstruktive Erkrankungen (COPD), ermittelte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf der Basis epidemiologischer Daten. Trotzdem geht diese hohe Zahl an Opfern vergleichsweise unspektakulär unter.

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Rauchopfer sterben unsensationell. Das tückische an dieser Todesart ist, dass sie schleichend erfolgt und der Zusammenhang der Erkrankung mit dem Rauchen nicht immer zwangsläufig einsichtig ist. Zumindest liegt für beginnende Raucher das Risiko einer Erkrankung in so weiter Ferne, dass es sie noch nicht berührt.

Wichtig: Das Nikotin ist zwar für die Ausbildung der Abhängigkeit verantwortlich, nicht aber für die Gesundheitsschäden durch das Rauchen. Diese werden durch mehr als 4000 Inhaltsstoffe des Tabakrauchs, darunter 40 krebserzeugende Substanzen hervorgerufen.

Wie sehr der Zigarettenkonsum dem Körper schadet, wird unter anderem am Beispiel des Vitamin C sehr deutlich. Denn das Rauchen entzieht dem Körper Vitamin C in großen Mengen. Während ein Nichtraucher täglich etwa zwei Äpfel essen muss, um seinen Vitamin C-Bedarf einigermaßen abzudecken, benötigt ein Raucher bis zu sechs Äpfel, um den Vitaminhaushalt einigermaßen auszugleichen.

Laut wissenschaftlichen Studien sind etwa 25 Milligramm Vitamin C nötig, um die Giftstoffe von nur einer Zigarette unschädlich zu machen.
Das bedeutet für Raucher nicht nur, dass ihr Risiko für Herz- und Krebserkrankungen deutlich erhöht ist, sondern schlicht auch, dass sie sehr schnell sehr alt aussehen. Denn ohne genügend Vitamin C macht das Bindegewebe rasch schlapp. Sehen kann man das gewöhnlich zuerst im Gesicht; an den Falten über der Lippe.

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