Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Reiseimpfungen

Afrika

Anzeige:

Die Wiege der Menschheit – und ein Kontinent der Gegensätze. Während wir in Deutschland vor einem einzelnen Bären auf der Zugspitze erschaudern, zieht es uns dennoch dorthin, wo wir Wildtieren zum Greifen nah sind. Die Natur in voller Schönheit, mit all ihren Gefahren.

Deswegen ist es umso wichtiger, gut vorbereitet auf solche eine Reise zu gehen. Die Basisimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Masern, Mumps, Röteln und Polio (Kinderlähmung), zuzüglich Hepatitis A und Typhus (in vielen Regionen auch Cholera und Reisedurchfall) sollten auf jeden Fall zur Grundvorsorge gehören.

Im Grunde gilt dieser Rat auch für die weit verbreitete Tollwut-Infektion und die nicht zu unterschätzende Hepatitis B (bei engerem Kontakt zur lokalen Bevölkerung). Für beide lohnt es sich auch, den Impfstoff notfalls selbst zu zahlen, falls es die Krankenkasse nicht übernimmt. Vergleicht man es mit einer Autoinspektion, ist dieses Körpertuning ein wahres Schnäppchen.

In den tropischen Bereichen Afrikas sind zudem drei Krankheiten sehr häufig anzutreffen: Die Malaria, das Gelbfieber und eine Form der Meningokokken-Meningitis (Typ W und Y).

Bei der Malaria-Vorsorge spricht man am Besten mit seinem Hausarzt ob eine Prophylaxe notwendig ist, oder das Mitnehmen von Notfallmedikamenten genügt. Im Zweifelsfall kann sich der Arzt auch noch einmal beim Tropeninstitut rückversichern. Jeder von uns kann jedoch auch persönlich etwas tun, denn ein Schutz vor Mückenstichen ist gleichzusetzen mit einem Schutz vor Malaria. Deswegen niemals ein Moskitonetz für die Nacht vergessen.

Gelbfieber ist ebenfalls eine ständige Gefahr im zentralen Afrika und wird auch über Mückenstiche übertragen. Viele Länder haben deswegen ganz bestimmte Einreisevorschriften, und setzen eine Impfung gegen dieses, auch als „Schwarzes Erbrechen“ bekannte Virus voraus. Die Impfung ist in sogenannten Gelbfieber-Impfstellen, bei Spezialisten der Reisemedizin, möglich.

Die Meningokokken-Meningitis kommt zwar in ganz Afrika vor, hat ihre Hauptverbreitung jedoch in einer bestimmten Zone, die auch als Meningitisgürtel bekannt ist. Es gibt verschiedene Untertypen dieser Bakterien-Infektion und gegen die verbreitesten von ihnen auch einen Kombi-Impfschutz. Dieser ist vor allem in der Trockenzeit von Dezember bis Mai sehr empfehlenswert.


Aktuelle Meldungen

pixabay / Jeff W
© pixabay / Jeff W

21.01.2022

Legal statt illegal: Marihuana als Medizin

Die Hanfpflanze gilt als eine der ältesten medizinischen Nutzpflanzen der Welt und längst ist bewiesen, dass viele Bestandteile einen positiven gesundheitlichen Nutzen zeigen.


pixabay / CBD-Infos-com
© pixabay / CBD-Infos-com

20.01.2022

Wie Sie ihren Körper gesund und fit halten können

Man ist tatsächlich was man isst. Mit einer guten Ernährung alleine werden Sie aber nicht ausreichend für Ihren Körper tätig werden.


pixabay / kalhh
© pixabay / kalhh

20.01.2022

Wissenswertes zum Thema Haartransplantation

Schönes und volles Haar gilt bereits seit Jahrhunderten als Symbol für Jugendlichkeit, Gesundheit und Vitalität.


pixabay / Fotorech
© pixabay / Fotorech

19.01.2022

Fersensporn: Was ist das?

Bei einem Fersensporn handelt es sich um eine Reizung der Fußsohle, genauer gesagt der Sehnenplatte, die sich als überaus schmerzhaft zeigen kann.


pixabay / geraldoswald62
© pixabay / geraldoswald62

18.01.2022

Was kann man machen, wenn der Blutdruck außer Kontrolle gerät

Blutdruck lässt sich nicht spüren und dennoch ist er nicht nur wichtig, sondern kann auch lebensbedrohlich werden.



Newsletter Abbonieren



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader