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RATGEBER - Reisevorbereitung

Urlaub mit Kindern

Mit Kindern reisen und ferne Länder erkunden – warum nicht? Kinder sind im Allgemeinen viel unkomplizierter, als man denkt. Abenteuer und spannende Reisen, in der Kindheit erlebt, bleiben oft ein positives Bild ein Leben lang erhalten. Und es müssen nicht teure Fernreisen sind, die einen guten Eindruck hinterlassen, sondern einfach das Ungewöhnliche und Neue.

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Trotzdem muss eine Reise mit Kindern gut geplant werden. Denn sonst wird der Urlaub schon mit dem Einstieg ins Auto oder in den Zug zum Stress. Eine kindgerechte Anfahrt gehört daher genauso zur Planung des Familienurlaubs wie die Überlegung, was meinem Kind am Urlaubsort Spaß machen wird und wie es gesund bleibt.

Checken Sie doch einmal folgende Punkte:

Anreise:
Nicht zu lang und strapaziös

Urlaubsort:

Wie kann sich mein Kind dort austoben und beschäftigen?

Gesundheitliche Belastung:

Für Klein- und Grundschulkinder ist alles vermeiden, was sehr heiß, sehr feucht oder sehr hoch ist.

Risiken minimieren:

Besonders Malaria ist für Kinder viel gefährlicher als für Erwachsene. Solche Gegenden meiden. Ist die Reise nicht zu umgehen, unbedingt Malariaprophylaxe (nur mit Chloroquin und Proguanil möglich) und Verhütung von Mückenstichen.

Hygiene:

Alles was man nicht schälen oder kochen kann, sollte man auch nicht essen.

Impfen:
Die Kinder mit allen für Deutschland empfohlenen Impfungen versorgen. Dies sind Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae B, Masern, Mumps, Röteln.
Wie nämlich ein aktuelles Gerichtsurteil zeigt, haben Reiseanbieter das Recht, Kinder aus dem Hotel zu verbannen, wenn es eine Infektionskrankheit wie Windpocken oder Masern bekommt. Den Eltern steht dabei keine Reisekostenerstattung zu.

Darüber hinaus  können auch – je nach Reiseziel - eine Impfung gegen Hepatitis A, Typhus und Meningokokken (Hirnhautentzündung) notwendig sein. Letztere ist Pflicht bei der Pilgerreise nach Mekka. Ansonsten kann der Kinderarzt beraten. Bei der Entscheidung, welche Impfungen notwendig sind, sollte man übrigens nicht nur Verantwortung für die eigenen Kinder, sondern auch für die im Gastland zeigen. Denn „einfache“ Kinderkrankheiten wie z. B. Masern werden durch Reisende in alle Welt getragen und sind für Menschen mit einem anderen Immunstatus oft ein Todesurteil.

Sonnenschutz:
Kleinkinder sollen keinen Sonnenbrand bekommen. Auch für ältere Kinder bedeutet er eine starke Erhöhung des Hautkrebsrisikos im Erwachsenenalter. Die Grundregeln: Möglichst viel im Schatten spielen lassen, mit T-Shirt und Käppi ausstatten, mit Sonnenschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen eincremen und die Mittagssonne meiden.


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