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Krebs: Antidepressive Psychotherapie kontraindiziert

Neuesten Erkenntnissen der Deutschen Krebshilfe zufolge, sind Depressionen die häufigste psychische Begleiterscheinung bei Krebspatienten. Die Krebshilfe fördert daher eine Studie, die die Wirksamkeit einer Kurzzeit-Psychotherapie bei depressiven Brustkrebspatientinnen untersucht. Doch nicht überall stößt diese Idee auf Begeisterung. Experten wie der Wiener Psychologe und Humanbiologe Alexander H. Gaischin kritisieren diesen Ansatz.

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"Ein guter Gedanke besiegt noch keine Krankheiten. Das sieht man bei Krebserkrankungen deutlich", so Gaischin. "Manche Krebskranke ziehen einer konventionellen Behandlung gegen Krebs eine Psychotherapie, in der sie auf positive Gedanken kommen sollen, vor." Beweise für eine solche Wirksamkeit gebe es aber keine. "Nach anfänglich sehr positiven Berichten über den Effekt von Psychotherapie auf Brustkrebs gab es in der Folge fast nur negative Studien, die zwar gezeigt haben, dass sich die Lebensqualität verbessert, sich aber die tatsächliche Überlebenszeit nicht verlängert hat", so Gaischin. "Es mag zwar paradox klingen, aber Depressionen können helfen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Metastasen zu verlangsamen." Wissenschafter der Universität Witten/Herdecke haben herausgefunden, dass das Nervensystem eine große Rolle bei der Bildung von Metastasen spielt, wobei sich Tumorzellen gerade unter Stress schneller im Organismus verbreiten.

"Diese an sich bekannte Tatsache ist jetzt auf molekularer Ebene bestätigt", erklärt Gaischin. "Nur fünf Prozent der Primärtumore sind tödlich, in 95 Prozent aller Fälle wird der Tod durch Metastasen verursacht, die sich besonders in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung unter Mitwirkung bestimmter Neurotransmitter unkontrolliert im Körper vermehren", erklärt der Wissenschaftler. Welche Neurotransmitter freigesetzt werden, hänge stark von psychosozialen Einflüssen ab. Stress erhöhe die Gefahr, dass sich jene Überträgerstoffe durchsetzten, welche die Metastasenbildung förderten. "Aus der Wittener Untersuchung wird deutlich, dass die gezielte Stärkung inhibitorisch wirksamer Neurotransmitter die Verbreitung von Krebszellen blockieren oder zumindest behindern kann", erklärt Gaischin.

"Nun wissen wir, dass sich Depressionen durch eine verminderte Verfügbarkeit gerade jener Überträgerstoffe auszeichnen, welche die Metastasenbildung förderten", so Gaischin. "Das heißt, dass eine erfolgreiche psychoonkologische Intervention zwar die seelische Befindlichkeit der Erkrankten deutlich verbessert, aber unter Umständen die Wahrscheinlichkeit für das beschleunigte Auftreten von weiteren Metastasen bzw. Sekundärrezidiven erhöht und wäre deshalb aus kurativer Sicht kontraindiziert." Gaischin legt daher großen Wert darauf, seinen onkologischen Patienten den Faktor "Stress" gezielt und systematisch aus ihrem Leben zu verbannen und die Aufgabe der Opferrolle, das Spüren der Gefühle, das Auffinden und das Verstehen der Botschaft der Krankheit sowie die Vorstellung von Gesundheit unabhängig von ihrem Religionsbekenntnis in der Therapie weiterzuentwickeln", so Gaischin.

In der energetischen Behandlung setzt der Humanbiologe begleitend die energiemedizinische Methode der Holopathie ein. "Dabei ist zunächst die energetische Messung von Veränderung im Hormonhaushalt, des Immunsystem, von bestimmten Enzymen, Mineralien, Aminosäuren, Spurenelementen, Vitaminen und bestimmter Neurotransmitter wichtig." Die Herstellung des biochemischen und elektrophysiologischen Gleichgewichts habe zunächst höchste Priorität. "In Verbindung mit dem Erwerb geeigneter Stressbewältigungsstrategien und in Ergänzung zu schulmedizinischen Maßnahmen kann dieses Therapiekonzept zur deutlichen Verbesserung der Prognose für viele onkologische Patienten beitragen", erklärt Gaischin abschließend.

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•  Broschüre: Frauen-Krebsvorsorge

Autor: Wolfgang Weitlaner; Quelle: pressetext.de

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