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Harte Zeiten für Verbrecher
Aufmerksame Tatort-Zuschauer kennen das Verfahren im Detail: Erst wird ein Verbrechen begangen, dann kommt die Polizei und sucht nach Spuren. Fingerabdrücke gehören in dieser kniffligen Angelegenheit meist zu den sehr aufschlussreichen Hinweisen.Mit Pinsel und Puderstaub werden sie wahlweise von Bechern und Türklinken abgenommen. Leider gehen bei dieser Methode, aufgrund des Puderstaubs, viele wichtige Informationen verloren, welche die Polizei dringend gebrauchen könnte.
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Nun aber entwickelten englische Kriminaltechniker ein neues Verfahren, um Fingerabdrücke abzunehmen und zu analysieren: Die verdächtigen Tatscher werden künftig wahrscheinlich auf ein Klebeband mit Gelatinefilm übertragen. Danach werden die Fingerabdrücke in einem speziellen Gerät mit Infrarotstrahl abgeleuchtet und festgehalten. Auf diese Weise bleiben chemische Verbindungen erhalten die bei der alten "Pudermethode" bislang zerstört wurden. Somit liefern die Abdrücke, die man mit dem neuen Verfahren aufgenommen hat, zusätzliche Informationen. Zum Beispiel ob die Spuren von einem Raucher oder auch einem Vegetarier stammen. Darüber hinaus können verschiedene Drogen, die der Verbrecher zuvor möglicherweise konsumiert hat, benannt werden. Das klingt ganz nach einer harten Zeit für schwere Jung! Autor: Dr. med. Günter Gerhardt; Quelle: Welt online; Stand: 31.07.2007
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