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Darauf sollten Patienten beim Wechsel des Hausarztes achten

pixabay / jennycepeda CC0 © pixabay / jennycepeda CC0

Warum überhaupt wechseln?

Fühlen Menschen sich krank und haben Beschwerden, die sie daran hindern, zur Arbeit zu gehen, führt der erste Weg meistens zum Hausarzt. Dieser schreibt den Patienten krank, stellt ihm eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und gegebenenfalls ein Rezept aus. Doch die wenigsten bleiben ein Leben lang bei ein und demselben Arzt. Dafür kann es viele Gründe geben.

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Wer zum Beispiel einen größeren Umzug in eine andere Stadt hinter sich hat, muss sich zwangsläufig nach einer neuen Praxis umsehen. Genauso kann es vorkommen, dass man sich bei dem eigenen Hausarzt einfach nicht wohlfühlt oder das Vertrauen fehlt, weil dieser in der Vergangenheit vielleicht fehlerhafte Diagnosen stellte. Auch in diesen Fällen empfiehlt sich ein Arztwechsel. Schließlich ist das Verhältnis zwischen Doktor und Patient zweifellos ein besonderes. Der Erkrankte vertraut dem behandelnden Arzt seine Gesundheit an und sollte sich dementsprechend bei ihm aufgehoben fühlen.

Anforderungen an den neuen Hausarzt

Ein Allgemeinmediziner hat die Aufgabe, verschiedene Symptome bestimmten Krankheitsbildern zuzuordnen. Für die Behandlung verschreibt er entweder selbst ein Rezept, ordnet eine Therapie zur Genesung an oder verweist den Kranken an einen spezialisierten Facharzt. Doch wie können Betroffene sichergehen, dass der Hausarzt fachlich kompetent genug für diesen Job ist? Gibt es bestimmte Kriterien, die er erfüllen sollte und die der Patient eigenständig nachprüfen kann?

1. Wie bereits erwähnt, ist es entscheidend, dass dieser sich beim Arzt und in dessen Praxis wohlfühlt, damit die Untersuchung entspannt und gründlich abläuft. Daher ist es von Vorteil, wenn Doktor sowie Angestellte einen sympathischen Eindruck auf den Patienten machen. Geschlecht und Alter können dabei eine Rolle spielen, sind für die medizinische Kompetenz jedoch völlig irrelevant. Wichtiger ist vielmehr, dass Arzt und Mitarbeiter sich sowohl im Sprechzimmer als auch im Wartebereich diskret verhalten.

2. Ein Aspekt, der aktuell für viele Diskussionen in der Gesellschaft sorgt, ist das Zeitmanagement, das im Praxisalltag häufig zu wünschen übrig lässt. Wartezeiten von bis zu mehreren Stunden sind keine Ausnahmefälle, sondern leider meistens die Regel. Verständlich, dass Patienten sich deshalb einen Hausarzt wünschen, der sie nicht einen halben Tag warten lässt und anschließend im Sprechzimmer innerhalb weniger Minuten abspeist. Hier liegt das Problem allerdings in der grundlegenden Überlastung der Ärzte, sodass Betroffene sich glücklich schätzen können, wenn Sie eine Arztpraxis finden, in der die Abläufe reibungslos funktionieren.

3. Die Erreichbarkeit vor Ort ist ebenso ein nicht zu unterschätzender Faktor für die erfolgreiche Suche nach dem passen Hausarzt. Gerade Berufstätige sollten eine Praxis auswählen, bei der sie die Sprechstunden dank einer kurzen Anfahrtszeit gut wahrnehmen können.

4. Ein guter Mediziner hört dem Erkrankten aufmerksam bei der Beschreibung der Symptome zu, um sich später einen ganzheitlichen Überblick über den möglichen Befund zu verschaffen. Er geht auf den Betroffenen ein, gibt ihm bei bevorstehenden Entscheidungen genügend Bedenkzeit und bietet ihm gegebenenfalls an, eine zweite Meinung zu seiner Diagnose einzuholen. Außerdem sollte ein kommerzielles Interesse des Arztes im Hintergrund stehen und teure Zusatzleistungen nur dann empfohlen werden, wenn der Patient eine Auskunft darüber verlangt.

5. Gründliche Hygienemaßnahmen werden in einer seriösen Praxis selbstverständlich vorausgesetzt. Wer während der ersten Sprechstunde mitbekommt, dass solche nicht eingehalten werden, sollte diesen Doktor definitiv als Hausarzt ausschließen.

Hier werden Patienten fündig

  • Es ist natürlich immer hilfreich, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte in die Hausarztsuche miteinzubeziehen. Die Gründe, die für oder gegen einen bestimmten Mediziner genannt werden, sind dabei ebenfalls zu erforschen. Denn jeder hat andere Ansprüche an die Arztpraxis seines Vertrauens.
  • Wer mag, kann sich zudem im Internet schlau machen. Dort gibt es unzählige Online-Portale, die mit einer Vielzahl an Bewertungen aufwarten können. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: einerseits ist der Wahrheitsgehalt schlecht zu überprüfen, andererseits hält sich der Erfahrungswert über die fachliche Eignung des entsprechenden Doktors in Grenzen, da Patienten nicht über die nötigen Kenntnisse verfügen, um diese beurteilen zu können.
  • Eine weitere Möglichkeit, den passenden Hausarzt zu finden, stellt ein Branchenverzeichnis wie dieses dar. Dort erfolgt die Suche mithilfe der gewählten Fachrichtung und dem regionalen Umkreis als Kriterien. Die Ergebnisse liefern schließlich die in Frage kommenden Mediziner und ihre Kontaktdaten, die unter anderem Adresse, Telefonnummer und Webseite enthalten.

 

Tipp: Wer den Hausarzt wechselt, sollte darauf achten, dass die neue Praxis alle notwendigen Unterlagen und Akten als Kopie erhält!

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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