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Feinstaub: Einheitliche Grenzwerte gefordert

Mit der Festlegung von einheitlichen Grenzwerten für Feinstaub will die Europäische Kommission für saubere Luft europaweit sorgen. Derzeit gibt es noch nicht für alle Emmissionen einheitliche Messmethoden. Mithilfe des Projekts AirMonTech soll das nun geändert werden. Feinstäube und andere toxische Stoffe sind ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Ein Problem mit Feinstäuben haben insbesondere Großstädte und Ballungsräume.

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Am Institut für Energie- und Umwelttechnik der Universität Duisburg-Essen arbeiten bis Mitte 2013 Experten für Luftqualität, Entwickler für Messtechnik und Epidemiologen zusammen. Die EU fördert das Projekt mit knapp einer Mio. Euro. Acht Länder sind an dem Projekt beteiligt: Niederlande, Schweiz, Spanien, Italien, Norwegen, Griechenland, England und Deutschland.

Viele Ursachen

"Es gibt viele Ursachen für die Beeinträchtigung der Luft. Durch die Industrie, den Straßenverkehr, aber auch ganz einfach durchs Heizen werden Schadstoffe freigesetzt", sagt Projektkoordinator Thomas Kuhlbusch vom IUTA gegenüber pressetext. Man weiß, dass vor allem Feinstäube Asthma und Lungenerkrankungen auslösen können. Manche Partikel sind so winzig, dass sie sogar ins Gewebe und Blut gelangen. "Die sind möglicherweise besonders gefährlich und werden von den Messnetzen noch kaum überwacht."

Damit es mit der Überwachung gut läuft, sollten die Messverfahren künftig einheitlich sein. Allein für Feinstaub gibt es vier verschiedene Verfahren, und für jedes eine Vielzahl an Geräten. Die Daten zu vergleichen, ist somit schwierig. "Umweltpolitisch ergibt es wenig Sinn, denn verschmutzte Luft macht vor Staatsgrenzen nicht Halt", sagt Kuhlbusch. Künftig möchten die Forscher auch mit Kollegen aus den USA und aus Japan Ergebnisse austauschen. 

Autor: pressetext.de, Oranus Mahmoodi (Stand: 04.05.2011)

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