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Hilfsmittel für Allergiker

pixabay / cenczi © pixabay / cenczi

Ob zeitweise oder dauerhaft: Allergien bringen in der Regel unangenehme und teils lästige Beschwerden mit. Für die Allergiker selbst geht das oft vor allem mit einer Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. So wird Ihr Alltag häufig von Husten, aber auch von Beschwerden wie Fließschnupfen und Juckreiz begleitet. Um die Beschwerden zu mindern, gilt es im Haushalt präventiv zu agieren und die Belastung dadurch zu minimieren.

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Welche Hilfsmittel die Allergene Belastung senken können, hängt vor allem von der Art der Allergie ab. Pollenallergiker sollten hier anders vorgehen als beispielsweise Milbenallergiker.

Luftreiniger bieten gute Hilfe

Ein praktisches Utensil für Allergiker sind Luftreiniger. Die kompakten Geräte können in einzelnen Räumen, in denen sich Allergiker oft aufhalten oder in denen die Belastung besonders hoch ist, aufgestellt werden. Durch eine spezielle Technik im Inneren filtern die Luftreiniger  Staub, aber beispielsweise auch Pollen aus der Luft und geben diese gereinigt wieder an den Raum ab. Die Luftreiniger arbeiten meistens permanent. Je nach Raumvolumen gibt es sie in verschiedenen Größen und Leistungsklassen.

Staubsauger nur mit passendem Filter

Zu einer enormen Belastung für Allergiker kann der falsche Staubsauger werden. Grundsätzlich sollten nur Boden und Handstaubsauger mit HEPA-Filter verwendet werden. Durch den HEPA-Filter werden die Allergene, die vom Staubsauger aufgenommen werden, gebunden. Allergiker sind ihnen also nicht ohne Einschränkungen ausgesetzt. In ihrer Leistung und Handhabung weichen diese Staubsauger nicht von anderen Geräten ab. Sie sind wie gewohnt leicht zu bedienen. Die Handstaubsauger können zum Absaugen von Möbeln genutzt werden. Die klassischen Bodenstaubsauger reinigen dagegen sowohl die Teppich- als auch Hartböden. Empfehlenswert sind grundsätzlich auch Staubsauger mit Nass-Reinigungsfunktion. Durch diese ist eine gründlichere Reinigung möglich.

Pollenflugkalender gibt Aufschluss

Für Pollenallergiker gibt es als wichtigstes Hilfsmittel den Pollenflugkalender. Dieser kleine Kalender zeigt in Monaten, welche Pollen besonders aktiv sind. Der Pollenflugkalender wird als klassische Papierversion angeboten. Er steht aber mittlerweile auch als App mit einem Pollenalarm zur Verfügung, sodass sich Betroffene gezielt vor einzelnen Pollen warnen lassen können. Darüber hinaus sollten Pollenallergiker zur Vermeidung allergischer Reaktionen beispielsweise die Fenster weitgehend geschlossen halten.

Luftentfeuchter für Milbenallergiker

Milben brauchen, um sich optimal zu vermehren, eine hohe Luftfeuchtigkeit. Hausstaubmilbenallergiker sollten deswegen zuhause einen Luftentfeuchter einsetzen. Dieser ist gerade im Schlafzimmer wichtig. Er entzieht der Luft überschüssige Feuchtigkeit und sammelt diese. Diese Luftfeuchtigkeit nimmt dadurch insgesamt ab und somit auch die Milbenbelastung. Wichtig ist außerdem, dass Allergiker richtig lüften. Wenigstens ein- bis zweimal pro Tag sollten die Fenster zum Stoßlüften geöffnet werden.

Glatte Oberflächen meiden

Natürlich haben Teppiche und Polster einen hohen Komfort-Faktor. Für Allergiker lassen sie aber auch die Belastung deutlich steigen. Milbenallergiker sollten sich daher insbesondere auf glatte Oberflächen wie Laminat und Parkett besinnen. Bei Polstermöbeln schaffen Bezüge aus Leder und Kunstleder eine spürbare Entlastung. Bei glatten Oberflächen ist die Milbenbelastung deutlich geringer.

Bei 60° Celsius waschbare Bettwäsche

Die größte Gefahr für Milbenallergiker jedes Alters ist natürlich das Bett. In der Tat zeigen Untersuchungen immer wieder, dass im Bett einfach die meisten Milben lauern. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, sollte bei Kindern beispielsweise weitgehend auf Kuscheltiere verzichtet werden. Nur wenige Plüschtiere, die sich zudem problemlos waschen lassen, sind wichtig, um die Belastung gering zu halten. Weiterhin brauchen Allergiker natürlich pflegeleichte Bettwäsche, die sie zudem deutlich häufiger wechseln. Grundsätzlich kommt nur Bettwäsche infrage, die bei 60 Grad Celsius gereinigt werden kann. Erst bei dieser Temperatur sterben Milben und deren Ausscheidungen in den Stoffen ab, sodass eine gründliche Reinigung möglich ist.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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