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Hautverjüngung ohne Skalpell

Forscher am Ospedale San Filippo haben ein Verfahren für eine natürliche Hautverjüngung entwickelt. Unter Verwendung von in jugendlichem Alter entnommenen und anschließend eingefrorenen Hautzellen ist ein Facelifting ohne chirurgische Eingriffe möglich, berichten die Wissenschaftler. "Die von unserem Team durchgeführten klinischen Tests haben gute Ergebnisse gebracht", bestätigt Projektleiter Maurizio Valeriani. "Dabei haben wir hinter den Ohren entnommene Fibroblasten in die Haut injiziert."

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Fibroblasten seien in der Lage, das für die Spannkraft und Festigkeit der Haut notwendige Kollagen zu produzieren. "Während der Alterung treten jedoch quantitative und qualitative Verluste auf", so der italienische Wissenschaftler. Durch die Zufuhr möglichst junger Fibroblasten werde die Haut straffer, gesünder und elastischer. Deshalb sei es im Interesse der Patienten, möglichst vor dem dreißigsten Lebensjahr für eine Extrahierung und Konservierung im Kühlfach zu sorgen.

Doch der Primarius für plastische Chirurgie ist in seiner Planung bereits ein gutes Stück weiter. "Die Zukunft gehört auch auf diesem Gebiet dem Einsatz von Stammzellen. Infolge einer neueren Entdeckung wissen wir, dass nach jeder normalen Fettabsaugung mehrere Milliarden Stammzellen verfügbar sind. Deshalb werden bei dieser Methode auch keine ethischen Probleme oder quantitativen Engpässe entstehen." Die Untersuchungsergebnisse der italienischen Wissenschaftler sind beim jüngsten "Congresso di Chirurgia Plastica, Dermatologia e Medicina Estetica" in San Marino vorgestellt worden. Die Arbeiten an dem Stammzellenprojekt, so Valeriani, sind bereits angelaufen.

Autor: Harald Jung; pressetext.at; Stand: 02.12.2008

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