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RATGEBER - Windpocken

Krankheitsverlauf

Bei dem Erreger handelt es sich um das Varicella-Zoster-Virus. Etwa zwei Wochen nach der Infektion ruft es die ersten Krankheitsanzeichen hervor. Dies sind leichte Kopfschmerzen, mäßiges Fieber, Appetitlosigkeit und das Gefühl, krank zu werden. Bei kleineren Kindern können diese ersten Zeichen auch unterbleiben. Etwa zwei bis drei Tage nach dieser Ankündigung bricht ein Ausschlag aus kleinen, flachen und roten Flecken aus. Diese entwickeln sich innerhalb von 6 Stunden zu kleinen Bläschen, die mit einer klaren virushaltigen Flüssigkeit gefüllt sind. Weil die Bläschen stark jucken, ist der Betroffene versucht, daran zu kratzen. Dies sollten Sie aber nicht tun, weil aufgekratzte Bläschen lebenslange Narben hinterlassen. Außerdem besteht durch das Aufkratzen die Gefahr, dass Erreger hineinkommen.

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Vor allem Streptokokken fühlen sich hier wohl. Dies führt zu einer „Superinfektion“, die auch auf das Gehirn übergreifen kann. Wenn jedoch die Bläschen eintrocken und verkrusten, bleiben keine Spuren zurück. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Denn fünf Tage blühen schubweise immer wieder neue Bläschen auf, am ganzen Körper. Sogar auf der Kopfhaut, unter den Augenlidern und in der Scheide können sie sich bilden. Hier sind sie nicht nur juckend, sondern teilweise auch sehr schmerzhaft. Ab Tag sechs beginnt die Heilungszeit. Drei Wochen danach ist der Spuk vorbei. Die meisten Kinder sind jetzt immun gegen Windpocken. Aus noch nicht geklärten Gründen versagt allerdings diese Immunität bei 1 bis 2 Prozent, diese Menschen können sich noch einmal neu mit Windpocken-Erregen anstecken. 


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