Meist befallen die Viren den Rumpf, dies ist dann die typische Gürtelrose. Bei vielen Patienten ist aber auch das Gesicht betroffen. Hier haben die Viren einen der Hirnnerven besiedelt, am häufigsten ist es der zu den Augen führende Ast des Trigeminusnervs, der auch als der sensible Gesichtsnerv bekannt ist (medizinisch: Zoster ophthalmicus).
In diesem Fall schmerzt der Bereich um die Augen herum bis über die Stirn nach oben zum Haaransatz. Wenn hingegen der Nervus facialis befallen ist, das ist ein anderer Hirnnerv, dann kann die Ohrmuschel in Mitleidenschaft gezogen werden (medizinisch: Herpes oticus). Die schmerzhaften Bläschen sitzen auf der Ohrmuschel, im äußeren Gehörgang und auf dem Trommelfell, zum Teil auch auf der Zunge und am Gaumen.
Laserbasierte Sehkorrektur kann Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung so verbessern, dass Brille oder Kontaktlinsen deutlich seltener oder gar nicht mehr nötig sind.
Verdauungsprobleme lassen sich 2024 gezielter und individueller behandeln als früher, und der gezielte Einsatz von Enzympräparaten spielt dabei eine wichtige Rolle.