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RATGEBER - Rund ums Auge

Das Bild steht erstmal auf dem Kopf

Das Abbild, das die Linse auf der Netzhaut erzeugt, steht auf dem Kopf. Das lässt sich gut am Beispiel des Kölner Doms erklären.

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Von oben kommen die Lichtstrahlen der Turmspitzen auf das Auge. Sie treffen die Mitte der Linse, gegen durch sie hindurch und treffen unten auf die Netzhaut. Umgekehrt ist es der Fall, wenn man auf den Boden vor der Kirche blickt. Die Lichtstrahlen kommen von unten, gehen durch die Mitte der Linse und gelangen auf den oberen Bereich der Netzhaut. Der Dom steht Kopf.

Mit Hilfe der Zapfen und Stäbchen sammelt die Netzhaut Millionen von Informationen über hell, dunkel, farbig oder nicht farbig. Damit wir sehen, was wir sehen, gelangen sie in das körpereigene Fotolabor, das Gehirn. Es dreht auch die auf dem Kopf stehende Abbildung um, so dass wir etwa das, was sich oben befindet, auch oben sehen. In der Rückseite des Auges liegt eine siebartige Öffnung. Durch ihn führt der fünf Millimeter dicke Sehnerv zum Gehirn.

Auf dem Weg zur Sehrinde und in der Sehrinde selbst, die im hinteren Bereich des Gehirns liegt, entwickeln sich die Impulse der Sehzellen zu einem Bild. Wie beim Fotoapparat gilt auch für das Auge: Je besser das gemachte Bild, desto besser sehen wir. Ist es jedoch unscharf oder verschwommen, muss das Gehirn wie das Fotolabor Höchstleistungen erbringen.

Doch was kann unser Auge eigentlich sehen? Mit dem Begriff Gesichtsfeld beschreiben Fachleute den Bereich, den wir betrachten können, ohne dass wir den Kopf bewegen. Der Bereich geht etwas über 180 Grad hinaus. Aus den Augenwinkeln sehen wir deswegen Dinge, die leicht hinter uns liegen.

Entscheidend für unser Gesichtsfeld ist die fast parallele Lage der Augen am Kopf. Gut um in die Ferne zu sehen und räumliche Abstände einzuschätzen. Dabei handelt es sich um ein Erbe der Urmenschen. Sie lebten in der Savanne, einer hohen Graslandschaft. Für sie war ein guter Blick lebensnotwendig. Entweder um Beutetiere zu jagen oder Feinde rechtzeitig zu erkennen.

Volle Sehschärfe besitzen wir, wenn wir einen Wert von
1,0 - im Volksmund oft als einhundert Prozent bezeichnet - erreichen. Viele Jugendliche erreichen paradoxerweise einen höheren Wert, beispielsweise 1,2. Mit zunehmendem Alter nimmt die Sehschärfe wegen der Entwicklung eines grauen Stars kontinuierlich ab. Für viele Tätigkeiten reicht ein Wert von 0,5 bis 0,6 aus.


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