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RATGEBER - Reisekrankheiten

Kinderlähmung (Poliomyelitis) - das Wichtigste in Kürze

Was ist das?
Entzündung der grauen Rückenmarkssubstanz, mit der Folge von  Lähmung, meist in den Beinen.

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Erreger:
Polioviren Typ I, II, III

Übertragung:
Oral, Schmierinfektion

Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch:
9 bis 12 Tage bis zum Ausbruch der ersten Anzeichen, 11 bis 17 Tage bis zum Beginn der Lähmungen.

Komplikationen:
Befall des Nervensystems, bleibende Lähmungen, Tod in ca. 2 Prozent

Impfung:
Spritzimpfung mit Lebendimpfstoff (spätestens seit 1998 keine Schluckimpfung mehr). Grundimmunisierung mit 2 Impfungen im Abstand von 8 Wochen. Auffrischimpfung: im Alter von 9 bis 17 Jahren, alle 10 Jahre.

Besonderheit:
„Schluckimpfung ist süß – Kinderlähmung ist grausam.“ Mit diesem Spruch ist Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts die Impfaktion für die Polioimpfung erst richtig erfolgreich geworden. Im Jahr 2002 hat die WHO die Region Europa und somit auch Deutschland als „Polio-frei“ zertifiziert.

Dies heißt aber nicht, dass es hier keine Poliofälle mehr geben wird. Das Virus kann eingeschleppt werden vor allem aus afrikanischen Ländern, sowie Indien, Pakistan, Myanmar (früher Burma), Nepal, Bangladesch, Afghanistan. Deswegen ist die Impfung nach wie vor wichtig. Gehört deshalb zur Basisimpfung, wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

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